
Um es mit den Worten von Robbie Parks zu sagen: "Anything goes". Mit seinen Mitbewohnern und Bandkollegen Michael O’Neill und James Warner startet er vom wohnungsinternen Proberaum aus seinen Feldzug gegen die Kategorisierung der Musik. Deswegen bezeichnen sie selbst wohl ihre Kunst auch als "organic dance", was wesentlich mystischer klingt, als es eigentlich ist. Aber wie sonst vermag man sich heutzutage vor Aussagen wie "Ja, das ist noch so eine dieser Indie-/Elektrobands", die Unverwechselbarkeit per se ausschließen, zu schützen?
Etwas, was dem Londoner Trio ganz sicher einen Evolutionsvorteil gegenüber Artgenössischem verschafft, ist vor allem ihr Gespür für hartnäckige Melodien. Wenn diese in "Leper" von der Stromgitarre entführt werden und dabei so wunderbar hippe Reminiszenzen an Mike Oldfield enthalten, kommt man nicht umhin, im Takt kopfnickend zuzustimmen: Ja, ja, ja! Anything goes! (Natalie Klinger)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 50/2011 | Michael Kiwanuka | Tell Me A Tale | siehe Text |
| KW 39/2005 | Jamie Lidell | Multiply | siehe Text |
| KW 20/2010 | Tinashé & Kissy Sell Out | Come On Over (This Could Be Love) | siehe Text |
| KW 26/2011 | Ossie | Set The Tone | siehe Text |
| KW 46/2007 | Soulja Boy | Crank That | siehe Text |
| KW 15/2005 | Maria Taylor | Song Beneath The Song | siehe Text |
| KW 51/2013 | The Bedroom | The Big Up | siehe Text |
| KW 49/2009 | Nice Nice | See Waves | siehe Text |
| KW 06/2012 | Ryan Power | I Don't Want To Die | siehe Text |
| KW 22/2007 | Menomena | My My | siehe Text |




