Cover: Fever the Ghost - Hinterland

Seit die erste Single „Peace Crimes“ im Netz aufgetaucht ist, haben Freunde himmlischer Musik das Debüt von „Fever the Ghost“ auf Heavenly Records erwartet. Und tatsächlich ist der heilige Label-Name irgendwie passend zum Sound des ersten Releases „Zirconium Meconium“ von Fever the Ghost. Poppig, fröhlich mit mehrschichtigem Keyboard-Einsatz und choralen Gesangsparts. Die Band selbst beschreibt sich auf ihrer facebook-Seite als Gruppe der Musikstile „Mecha/Fantasy/Girl Glitch“. Auch wenn das eher in Notsituationen benutzte Kategorien für Musiktitel sind, passen sie hervorragend auf das was da erklingt. Mechanisch erzeugte Fantasien mit engelsgleichem, weiblich anmutendem Gesang, der zwischenzeitlich entrückt wirkt, dann wieder wie aus tausend zarten Kehlen und dann wieder bittersüß auf der Schwelle zum Boshaften.

Der Track „Hinterland“ hat dabei Potenzial auf Tanzflächen für gute Laune zu sorgen und im Neonlicht noch ein bisschen schräger zu wirken. Die Keyboard-Melodie klingt fast nach Musik für Kinder, der Gesang könnte ebenfalls aus einem Zwergenchor entlehnt sein. Nur die Komposition von düsterer Bridge zu heiterem Refrain und dass es nicht um das Erlenen von Jahreszeiten oder das Besingen von Weihnachtsfesten geht, lässt uns erahnen, dass hier verspielte Volljährige am Werk sind. (np)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

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KW 15/2010 Onra Long Distance siehe Text
KW 14/2010 Mr Gnome Devil Be Gone siehe Text
KW 13/2010 Malachai Snowflake siehe Text
KW 12/2010 Mux Mool Death 9000 (Radioversion ft. Prof & P.O.S.) siehe Text
KW 11/2010 Geographer – Verona siehe Text
KW 10/2010 Tanlines Real Life siehe Text
KW 09/2010 Aloe Blacc I Need A Dollar siehe Text
KW 08/2010 Danton Eeprom Give Me Pain siehe Text
KW 07/2010 Aufgang Channel 7 siehe Text
KW 06/2010 Gonjasufi Kowboyz & Indians siehe Text