Cover: The Drink

Nach zwei EPs in den letzten 12 Monaten veröffentlicht das Londoner Trio The Drink Anfang Dezember sein Debüt-Album "Company". Mit einer Mischung aus Twee-Pop und hymnischen Indie-Rock geht die Band ganz andere Wege als die vielen extrem elektronischen und experimentellen neuen Bands aus der Stadt, über die in den letzten Monaten in dieser Rubrik des Öfteren zu lesen war. Doch dieser relativ konservative Ansatz funktioniert erstaunlich gut. Die Energie einiger amerikanischer Indie-Ikonen (Deerhoof, Pixies, Dum Dum Girls) gepaart mit einem Griff in die britische Twee-Historie (von The Field Mice bis Veronica Falls) machen aus "Company" ein erfreulich erfrischendes Album.

Sängerin Dearbhla Minogue ist dabei allgegenwärtig und klar der Kopf der Band. Auch immer etwas bedrohlich wirkend, geraten in "Playground" sogar die kristallklaren Drums und der energisch knirschende Bass zeitweise in den Hintergrund. Im letzten Drittel hält sich Minogue dann komplett zurück und überlässt den Instrumenten die Bühne. Ein ziemlich ungewöhnlicher Schachzug, der hier jedoch voll aufgeht und dem Hörer nochmals den Zauber eines gut gemachten Indie-Songs vor Augen führt. (yy)

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 31/2004 P.R.Kantate pres. Ras Krass U Me Heart siehe Text
KW 32/2004 Mouse On Mars Wipe That Sound siehe Text
KW 33/2004 Trashmonkeys Innocent siehe Text
KW 34/2004 Ratatat Seventeen Years siehe Text
KW 35/2004 Archie Bronson Outfit Black Drum siehe Text
KW 36/2004 The Faint I Disappear siehe Text
KW 37/2004 The Dresden Dolls Coin-Operated Boy siehe Text
KW 38/2004 Think Twice Sluts siehe Text
KW 39/2004 The Soundtrack Of Our Lives Bigtime siehe Text