Cover: The Drink

Nach zwei EPs in den letzten 12 Monaten veröffentlicht das Londoner Trio The Drink Anfang Dezember sein Debüt-Album "Company". Mit einer Mischung aus Twee-Pop und hymnischen Indie-Rock geht die Band ganz andere Wege als die vielen extrem elektronischen und experimentellen neuen Bands aus der Stadt, über die in den letzten Monaten in dieser Rubrik des Öfteren zu lesen war. Doch dieser relativ konservative Ansatz funktioniert erstaunlich gut. Die Energie einiger amerikanischer Indie-Ikonen (Deerhoof, Pixies, Dum Dum Girls) gepaart mit einem Griff in die britische Twee-Historie (von The Field Mice bis Veronica Falls) machen aus "Company" ein erfreulich erfrischendes Album.

Sängerin Dearbhla Minogue ist dabei allgegenwärtig und klar der Kopf der Band. Auch immer etwas bedrohlich wirkend, geraten in "Playground" sogar die kristallklaren Drums und der energisch knirschende Bass zeitweise in den Hintergrund. Im letzten Drittel hält sich Minogue dann komplett zurück und überlässt den Instrumenten die Bühne. Ein ziemlich ungewöhnlicher Schachzug, der hier jedoch voll aufgeht und dem Hörer nochmals den Zauber eines gut gemachten Indie-Songs vor Augen führt. (yy)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 46/2005 Yonderboi All We Go To Hell siehe Text
KW 47/2005 Mew The Zookeeper's Boy siehe Text
KW 48/2005 Cloroform Love You More siehe Text
KW 49/2005 Abuela Coca Derrocha siehe Text
KW 50/2005 We Are Scientists This Scene Is Dead siehe Text
KW 51/2005 My Morning Jacket Off The Record siehe Text
KW 52/2005 Electric President Insomnia siehe Text
KW 01/2006 Jenny Wilson Let My Shoes Lead Me Forward siehe Text
KW 02/2006 Field Music You Can Decide siehe Text
KW 03/2006 Raúl Midón State Of Mind siehe Text