Cover: The Drink

Nach zwei EPs in den letzten 12 Monaten veröffentlicht das Londoner Trio The Drink Anfang Dezember sein Debüt-Album "Company". Mit einer Mischung aus Twee-Pop und hymnischen Indie-Rock geht die Band ganz andere Wege als die vielen extrem elektronischen und experimentellen neuen Bands aus der Stadt, über die in den letzten Monaten in dieser Rubrik des Öfteren zu lesen war. Doch dieser relativ konservative Ansatz funktioniert erstaunlich gut. Die Energie einiger amerikanischer Indie-Ikonen (Deerhoof, Pixies, Dum Dum Girls) gepaart mit einem Griff in die britische Twee-Historie (von The Field Mice bis Veronica Falls) machen aus "Company" ein erfreulich erfrischendes Album.

Sängerin Dearbhla Minogue ist dabei allgegenwärtig und klar der Kopf der Band. Auch immer etwas bedrohlich wirkend, geraten in "Playground" sogar die kristallklaren Drums und der energisch knirschende Bass zeitweise in den Hintergrund. Im letzten Drittel hält sich Minogue dann komplett zurück und überlässt den Instrumenten die Bühne. Ein ziemlich ungewöhnlicher Schachzug, der hier jedoch voll aufgeht und dem Hörer nochmals den Zauber eines gut gemachten Indie-Songs vor Augen führt. (yy)

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 14/2013 Kwabs Spirit Fade siehe Text
KW 29/2005 Mobius Band Twilight siehe Text
KW 03/2010 Royal-T 1Up siehe Text
KW 45/2013 Tahana Peculiar siehe Text
KW 12/2007 Get Well Soon If That Hat Is Missing I Have Gone Hunting siehe Text
KW 52/2007 Santogold L.e.s. Artistes siehe Text
KW 21/2004 The Local Boys Tokyo siehe Text
KW 40/2011 Wise Blood Penthouse Suites siehe Text
KW 33/2009 The XX Islands siehe Text
KW 40/2006 Lupe Fiasco Just Might Be OK siehe Text