Crystal Antlers - Andrew
Niemand vergisst die erste Liebe. Oft sind die guten Geschichten der Jugend in der Erinnerung an holprige bis peinliche Herangehensweisen geknüpft. Und meist verbindet man dieses eine Album oder diese eine Band damit. Auch die Crystal Antlers aus dem sonnigen Kalifornien hatten da ganz offensichtliche Favoriten. Mit üblen Kratzern auf den Stimmbändern, Orgeldröhnen im Rücken und ungeschliffenen Gitarren im Halfter erwecken sie so nachhaltig wie zuletzt Motorpsycho um die Jahrtausendwende die Geister der 60er und 70er. Dabei gehen sie viel zu roh und ungezogen, viel zu rumpelig und wild für einen Knicks oder eine Verbeugung zu Werke. Das hat seinen ganz eigenen Charme. Zudem klingt es als habe man den Soul schon immer mit lüsternen Blicken angehimmelt, sich aber vor allem in der Rauferei auf dem Schulhof wirklich nähern können. „Andrew“ ist der Liebesbrief, der an einen Stein gebunden in den Garten der Angebeteten fliegt. So ungehobelt die Vorgehensweise, so poetisch die Botschaft. (Sven Riehle) Künstler: Crystal Antlers | Label: Touch & Go

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 29/2008 The War On Drugs – Taking The Farm siehe Text
KW 44/2010 Games – Strawberry Skies siehe Text
KW 25/2011 Active Child – Playing House siehe Text
KW 01/2010 The High Wire – Odds and Evens siehe Text
KW 02/2012 Grimes – Genesis siehe Text
KW 22/2011 Thundercat – For Love I Come siehe Text
KW 47/2015 GoldLink Zipporah Soulection
KW 18/2004 Trovaci Zasto Su Danas Devojkeljute siehe Text
KW 50/2012 Daughter Youth (Alle Farben Remix) siehe Text
KW 40/2012 AlunaGeorge Your Drums, Your Love siehe Text