
Cold Specks kommt aus Kanada, heißt eigentlich Al Spx (was mindestens genauso rätselhaft klingt) und ist Anfang 20. Über Baumwolle macht sie sich wohl nur Gedanken, wenn sie ihre Wäsche sortiert – trotzdem sehen Kritiker in ihr die rechtmäßige Erbin der alten Bluesgrößen. Sie schafft es im Moment, der Musikrichtung neues Leben einzuhauchen, ohne sie wirklich zu revolutionieren.
Ihre erste Single „Holland“ bleibt im Kopf. Und das liegt weder an den zurückgenommenen Gitarren, noch am dezenten Cello, sondern einzig und allein an der Stimme. Rauchig, tief, schwarz. Sie trifft direkt in die Seele. Die Lyrics malen Szenarien um Leben und Tod, erinnern an Gospels. Und wenn die monotone Bassdrum einsetzt und den schleppenden Rhythmus vorgibt, dann sind sie plötzlich wieder da. Die Baumwollfelder. (pan)
Listen:
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 20/2005 | Final Fantasy | This Is The Dream Of Win And Regine | siehe Text |
| KW 36/2006 | Fat Jon & Styrofoam | Acid Rain Robot Repair | siehe Text |
| KW 49/2003 | Maxeen | Love Goes A Long Way | siehe Text |
| KW 31/2012 | Pure Love | Handsome Devil's Club | siehe Text |
| KW 33/2007 | Supershirt | Teitmaschine | siehe Text |
| KW 52/2005 | Electric President | Insomnia | siehe Text |
| KW 26/2010 | Salem | King Night | siehe Text |
| KW 12/2006 | Metric | Monster Hospital | siehe Text |
| KW 23/2003 | Leningrad | WWW | siehe Text |
| KW 11/2013 | Wampire | The Hearst | siehe Text |




