
Ein bisschen ziellos schienen bis dato auch die musikalischen Ansätze: Zunächst probierte er sich mit Synthiepop aus, daraufhin als verkopfter Indiemusiker, dann als flackernder Laptop-Künstler mit Hang zum Wirren. Die einzige Konstante ist dabei die Begeisterung für aktuelle Popmusik, der er mit seiner aktuellen Single so nah wie nie zuvor kommt. So zeitgemäß wie 2012 klang er noch nie.
„From The Start“ erinnert mit seinem zerrissenen und farbenprächtig explodierenden Anfang an Produzentenkollegen wie Rustie oder Hudson Mohawke, aber spätestens beim Einsetzen der ersten Vocals ist klar, dass Big Kid Cloud viel friedlicher und eindeutig zugänglicher musiziert. Vereinzelte Dubstep-Elemente verbinden sich hier mit rundlichen Gesängen, während die Melodien sich ihre Grube tief im Inneren des Ohres suchen. Dieser erste Appetithappen ist mit seiner Eingängigkeit zugleich ein Versprechen auf mehr. Darryl Reid hat ein außerordentliches Gespür für Harmonien und genug Unbekümmertheit im Umgang mit zeitgemäßen Trends, die er unterhaltsam und äußerst solide interpretiert.
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 48/2005 | Cloroform | Love You More | siehe Text |
| KW 04/2013 | Blue Hawaii | In Two | siehe Text |
| KW 34/2003 | The Libertines | Don´t Look Back Into The Sun | siehe Text |
| KW 01/2011 | CREEP | Days | siehe Text |
| KW 05/2009 | Two Fingers | What You Know | siehe Text |
| KW 24/2005 | Chikinki | Like It Or Leave It | siehe Text |
| KW 32/2012 | Lil Ugly Mane | Blazin' Up | siehe Text |
| KW 10/2003 | Joe Jackson Band | Bright Grey | siehe Text |
| KW 29/2010 | Nice Face | I Want Your Damage | siehe Text |
| KW 33/2008 | Rex The Dog | I See You, Can You See Me? | siehe Text |




