
Ein bisschen ziellos schienen bis dato auch die musikalischen Ansätze: Zunächst probierte er sich mit Synthiepop aus, daraufhin als verkopfter Indiemusiker, dann als flackernder Laptop-Künstler mit Hang zum Wirren. Die einzige Konstante ist dabei die Begeisterung für aktuelle Popmusik, der er mit seiner aktuellen Single so nah wie nie zuvor kommt. So zeitgemäß wie 2012 klang er noch nie.
„From The Start“ erinnert mit seinem zerrissenen und farbenprächtig explodierenden Anfang an Produzentenkollegen wie Rustie oder Hudson Mohawke, aber spätestens beim Einsetzen der ersten Vocals ist klar, dass Big Kid Cloud viel friedlicher und eindeutig zugänglicher musiziert. Vereinzelte Dubstep-Elemente verbinden sich hier mit rundlichen Gesängen, während die Melodien sich ihre Grube tief im Inneren des Ohres suchen. Dieser erste Appetithappen ist mit seiner Eingängigkeit zugleich ein Versprechen auf mehr. Darryl Reid hat ein außerordentliches Gespür für Harmonien und genug Unbekümmertheit im Umgang mit zeitgemäßen Trends, die er unterhaltsam und äußerst solide interpretiert.
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 43/2005 | Clayton Farlow | Ms. Anonymous | siehe Text |
| KW 20/2010 | Tinashé & Kissy Sell Out | Come On Over (This Could Be Love) | siehe Text |
| KW 51/2011 | Dry The River | Weights & Measures | siehe Text |
| KW 14/2008 | Benga | Night | siehe Text |
| KW 19/2005 | Audio Bullys Feat. Nancy Sinatra | Shot You Down | siehe Text |
| KW 49/2009 | Nice Nice | See Waves | siehe Text |
| KW 27/2011 | Domo Genesis | Boss' Life | siehe Text |
| KW 42/2007 | Modeselektror | Happy Birthday | siehe Text |
| KW 48/2008 | John Robinson | I Am Not For Sale | siehe Text |
| KW 07/2003 | Super Preachers | I Feel Happy | siehe Text |




