
Ein bisschen ziellos schienen bis dato auch die musikalischen Ansätze: Zunächst probierte er sich mit Synthiepop aus, daraufhin als verkopfter Indiemusiker, dann als flackernder Laptop-Künstler mit Hang zum Wirren. Die einzige Konstante ist dabei die Begeisterung für aktuelle Popmusik, der er mit seiner aktuellen Single so nah wie nie zuvor kommt. So zeitgemäß wie 2012 klang er noch nie.
„From The Start“ erinnert mit seinem zerrissenen und farbenprächtig explodierenden Anfang an Produzentenkollegen wie Rustie oder Hudson Mohawke, aber spätestens beim Einsetzen der ersten Vocals ist klar, dass Big Kid Cloud viel friedlicher und eindeutig zugänglicher musiziert. Vereinzelte Dubstep-Elemente verbinden sich hier mit rundlichen Gesängen, während die Melodien sich ihre Grube tief im Inneren des Ohres suchen. Dieser erste Appetithappen ist mit seiner Eingängigkeit zugleich ein Versprechen auf mehr. Darryl Reid hat ein außerordentliches Gespür für Harmonien und genug Unbekümmertheit im Umgang mit zeitgemäßen Trends, die er unterhaltsam und äußerst solide interpretiert.
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 30/2011 | The Botaniks | Fond Of Jane | siehe Text |
| KW 46/2007 | Soulja Boy | Crank That | siehe Text |
| KW 03/2004 | Dozer | Rising | siehe Text |
| KW 27/2009 | Yacht | Psychic City (Voodoo City) | siehe Text |
| KW 41/2005 | Arctic Monkeys | I Bet You Look Good On The Dancefloor | siehe Text |
| KW 10/2012 | Nina Kraviz | Ghetto Kraviz | siehe Text |
| KW 22/2007 | Menomena | My My | siehe Text |
| KW 41/2004 | Quit Your Dayjob | Coconut | siehe Text |
| KW 08/2011 | Tyler The Creator | Yonkers | siehe Text |
| KW 20/2006 | End Of Fashion | O Yeah | siehe Text |




