
Ein bisschen ziellos schienen bis dato auch die musikalischen Ansätze: Zunächst probierte er sich mit Synthiepop aus, daraufhin als verkopfter Indiemusiker, dann als flackernder Laptop-Künstler mit Hang zum Wirren. Die einzige Konstante ist dabei die Begeisterung für aktuelle Popmusik, der er mit seiner aktuellen Single so nah wie nie zuvor kommt. So zeitgemäß wie 2012 klang er noch nie.
„From The Start“ erinnert mit seinem zerrissenen und farbenprächtig explodierenden Anfang an Produzentenkollegen wie Rustie oder Hudson Mohawke, aber spätestens beim Einsetzen der ersten Vocals ist klar, dass Big Kid Cloud viel friedlicher und eindeutig zugänglicher musiziert. Vereinzelte Dubstep-Elemente verbinden sich hier mit rundlichen Gesängen, während die Melodien sich ihre Grube tief im Inneren des Ohres suchen. Dieser erste Appetithappen ist mit seiner Eingängigkeit zugleich ein Versprechen auf mehr. Darryl Reid hat ein außerordentliches Gespür für Harmonien und genug Unbekümmertheit im Umgang mit zeitgemäßen Trends, die er unterhaltsam und äußerst solide interpretiert.
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 45/2010 | Girl Unit | Wut | siehe Text |
| KW 43/2013 | Om Unit | Patients Feat. Mc Jabu | siehe Text |
| KW 02/2009 | Hockey | Song Away | siehe Text |
| KW 30/2013 | Katie Got Bandz ft. King Louie | Pop Out | siehe Text |
| KW 40/2004 | Elliott Smith | A Fond Farewell | siehe Text |
| KW 41/2007 | Imani Coppola | Let It Kill You | siehe Text |
| KW 30/2008 | Gotye | Learnalilgivinanlovin | siehe Text |
| KW 06/2013 | Bed Wettin' Bad Boys | Sally | siehe Text |
| KW 16/2004 | The Bones | Do You Wanna | siehe Text |
| KW 17/2007 | The Twilight Sad | That Summer, At Home I Had Become The Invisible Boy | siehe Text |




