
Ein Mann macht sich rar. Anthony Naples verzichtet auf sämtliche Präsenz in den sozialen Netzwerken und sonstige Auftritte im World Wide Web. Egal, ob das nun der Image-Bildung dienen soll oder ob er unterm Strich wirklich keine Lust auf den ganzen Quatsch hat: Der Musik schadet es nicht. Der New Yorker veröffentlicht dieser Tage nach etlichen EPs in den letzten Jahren endlich sein Debüt-Album "Body Pill".
Sein Erstling ist nicht nur vom Lebensgefühl des Big Apple inspiriert, er klingt auch verdammt stark nach der Elektro-Szene der gesamten Ostküste, bis hinunter nach Miami, Naples' zweiter Heimat. Das beste Beispiel für dieses raumgreifende Zusammenspiel ist unsere aktuelle Zukunftsmusik "Used To Be". Kalte, eher abstrakte Großstadt-Beats treffen hier auf unstetige, verspielte Klänge, die perfekt in den Süden passen und sich spätestens nach der ersten Minute immer weiter in den Vordergrund wälzen. Ein herrlicher, 1300 Meilen weiter und drei Minuten kurzer Trip die Küste hinunter. (fl)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 29/2006 | Mekon – | Boy Bitten | siehe Text |
| KW 04/2004 | Los Placebos | Jeden Tag Ein Bisschen Ska | siehe Text |
| KW 07/2011 | Joywave | Golden State | siehe Text |
| KW 17/2009 | Delphic | Counterpoint | siehe Text |
| KW 17/2004 | The Magic Bullet Theory | The Big Knockout | siehe Text |
| KW 09/2007 | Dúné | Bloodlines | siehe Text |
| KW 30/2003 | The Mooney Suzuki | Natural Fact | siehe Text |
| KW 35/2010 | We Love | Hide Me | siehe Text |
| KW 07/2006 | Nightmare Of You | The Days Go By Oh So Slow | siehe Text |
| KW 35/2009 | Health | Die Slow | siehe Text |




