
Ein bisschen ziellos schienen bis dato auch die musikalischen Ansätze: Zunächst probierte er sich mit Synthiepop aus, daraufhin als verkopfter Indiemusiker, dann als flackernder Laptop-Künstler mit Hang zum Wirren. Die einzige Konstante ist dabei die Begeisterung für aktuelle Popmusik, der er mit seiner aktuellen Single so nah wie nie zuvor kommt. So zeitgemäß wie 2012 klang er noch nie.
„From The Start“ erinnert mit seinem zerrissenen und farbenprächtig explodierenden Anfang an Produzentenkollegen wie Rustie oder Hudson Mohawke, aber spätestens beim Einsetzen der ersten Vocals ist klar, dass Big Kid Cloud viel friedlicher und eindeutig zugänglicher musiziert. Vereinzelte Dubstep-Elemente verbinden sich hier mit rundlichen Gesängen, während die Melodien sich ihre Grube tief im Inneren des Ohres suchen. Dieser erste Appetithappen ist mit seiner Eingängigkeit zugleich ein Versprechen auf mehr. Darryl Reid hat ein außerordentliches Gespür für Harmonien und genug Unbekümmertheit im Umgang mit zeitgemäßen Trends, die er unterhaltsam und äußerst solide interpretiert.
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 03/2003 | Fidget | The Marks Of Those | siehe Text |
| KW 43/2009 | Penguin Prison | Animal Animal (Jakwob Remix) | siehe Text |
| KW 39/2007 | Silversun Pickups | Little Lover's So Polite | siehe Text |
| KW 36/2003 | Skinny Norris | Fuck | siehe Text |
| KW 09/2014 | Isaiah Rashad | West Savannah | siehe Text |
| KW 15/2007 | Brother Ali | Uncle Sam Goddamn | siehe Text |
| KW 04/2012 | Johan Talabot | So Will Be Now | siehe Text |
| KW 11/2003 | Stereomud | Show Me | siehe Text |
| KW 51/2009 | Emika | Drop The Other | siehe Text |
| KW 37/2013 | Rüfüs | Desert Night | siehe Text |




