Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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KW 15/2024
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ARCHIV

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KW 26/2003 Thee Ultra Bimboos Black Mustang siehe Text
KW 32/2012 Lil Ugly Mane Blazin' Up siehe Text
KW 29/2013 Muso Blinder Passagier siehe Text
KW 04/2022 Spoon and the Forkestra Blink Twice Spoon and the Forkestra
KW 17/2013 SOHN Bloodflows siehe Text
KW 09/2007 Dúné Bloodlines siehe Text
KW 47/2018 Yoste Blue Akira Records
KW 50/2006 Owusu & Hannibal Blue Jay siehe Text
KW 09/2013 Heterotic Blue Lights siehe Text
KW 30/2015 Farao Bodies Full Time Hobby