Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 13/2009 Micachu Vulture siehe Text
KW 01/2013 Evian Christ Salt Carousel siehe Text
KW 01/2010 The High Wire – Odds and Evens siehe Text
KW 40/2003 Lyrics Born Calling Out siehe Text
KW 08/2007 Bodi Bill Traffic Jam siehe Text
KW 34/2011 Balam Acab Motion siehe Text
KW 41/2008 The Very Best Get It Up! (Esau Mwamwaya & Radioclit feat. M.I.A.) siehe Text
KW 31/2009 The Rural Alberta Advantage The Dethbridge In Lethbridge siehe Text
KW 14/2003 Caesars Jerk It Out siehe Text
KW 36/2006 Fat Jon & Styrofoam Acid Rain Robot Repair siehe Text