Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 34/2012 Tiger Love Summer Rain siehe Text
KW 33/2012 Swearin' Here To Hear siehe Text
KW 32/2012 Lil Ugly Mane Blazin' Up siehe Text
KW 31/2012 Pure Love Handsome Devil's Club siehe Text
KW 30/2012 Le1f Wut siehe Text
KW 29/2012 Jesca Hoop Born To siehe Text
KW 28/2012 Boy Kid Cloud From The Start siehe Text
KW 27/2012 Angel Haze New York siehe Text
KW 26/2012 Shiny Darkly He's Suicidal siehe Text
KW 25/2012 Joey Bada$$ Survival Tactics siehe Text