Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 12/2003 The White Stripes Good To Me siehe Text
KW 26/2005 Art Brut Good Weekend siehe Text
KW 37/2015 Roseau Grab Big Dada
KW 34/2015 Baeb Rxxth Gutter self
KW 07/2013 Lapalux Guuurl siehe Text
KW 08/2006 Trost Guy Le Superhero siehe Text
KW 18/2006 Anathallo Hanasakajijii (Four: A Great Wind, More Ash) siehe Text
KW 31/2012 Pure Love Handsome Devil's Club siehe Text
KW 19/2023 Pano Hang in Selbstveröffentlichung
KW 42/2007 Modeselektror Happy Birthday siehe Text