Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 08/2010 Danton Eeprom Give Me Pain siehe Text
KW 10/2014 Young & Sick Glass siehe Text
KW 29/2004 Dogs Die In Hot Cars Godhopping siehe Text
KW 07/2009 Tor Cesay Going Home siehe Text
KW 43/2015 Iglooghost Gold Coat Brainfeeder
KW 07/2011 Joywave Golden State siehe Text
KW 45/2016 Cakes Da Killa Gon Blow Ruffians
KW 05/2022 Fernweher Gone Springstoff
KW 40/2018 Hablot Brown Gone Soulection
KW 14/2005 Jack Johnson Good People siehe Text