Milliarden - Freiheit is ne Hure

Wenn ein Film mit dem Titel „Tod den Hippies, es lebe der Punk“ nach einem Soundtrack sucht. Dann kann man sich da auch ruhig mal als Berliner Hipster-Band mit schweren Lyrics und von Wein getränktem Gesang bewerben. Hat geklappt: Milliarden aus Berlin liefern den Song „Freiheit is ne Hure“ zum Film. Unangenehm vielleicht für alle Szene Fans, wenn dann Wilson Gonzalez Ochsenknecht, der sonst eher in der Gala auftaucht, ein Video mit Dankesbotschaft zum Song veröffentlicht, aber nun gut – gehört dann wohl zum Fame. Und den hat sich der Song „Freiheit is ne Hure“ durchaus verdient. Die tragende Songzeile „Mein Herz ist unruhig, es schlägt an die Wände und singt tralalala“ ist eigentlich so unfassbar platt, dass sie von tief innen herausgeschrien schon wieder berührt. Kitsch und Jugendromantik auf großen Stromgitarren im schweren Walzer dargeboten: Der Song könnte den Charme des zugehörigen Films samt Subkultur, Szenekneipen, Sex, Kunst und einer Menge schräger Vögel nicht besser illustrieren. (np)

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ARCHIV

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KW 08/2014 East India Youth Dripping Down siehe Text
KW 51/2009 Emika Drop The Other siehe Text
KW 49/2015 Mereki Dth Buny Heavy Duty
KW 50/2015 Kopps Dumb Join Cult
KW 43/2007 Ra Ra Riot Dying Is Fine siehe Text
KW 25/2008 Coma Easy siehe Text
KW 34/2010 Gobble Gobble Eat Sun, Son siehe Text
KW 48/2011 Breton Edward The Confessor siehe Text
KW 42/2008 Misanthrop Effi Briest siehe Text
KW 22/2003 Sun 21 El Cuarto De Tula siehe Text