We Love - Hide Me
Am Rande der Dunkelheit, kurz vor der Popmusik stellt sich dieses italienische Duo auf die Bühne. Und ohne Zweifel gehören sie auch da hin, obwohl ihren gradlinigen Elektronik-Songs durchaus auch Klubqualität anhaftet. Live haben sie sich einiges abgeschaut von der grandiosen Umsetzungstechnik von The Knife oder Fever Ray und werten ihre durchaus starken Songs auch noch visuell auf. Aber noch mehr eint dieses Projekt mit den schwedischen Verwandten: Die verzerrten weibliche Stimme, die so verlangsamt wird, dass die Vermännlichung einer Entmenschlichung gleichkommt. Die Single „Hide Me“ ist eine ganz andere Größe, stapft mit eigenwilligem Holzklopf-Puls voran und stellt organische Punktierungen der eher kühlen und distanzierten Ästhetik gegenüber und sorgt so für eins der Highlights der auch durchweg gelungenen Debütplatte. Vielleicht mag der ein oder andere Hörer ein wenig mehr Wagemut einfordern, aber die gefühlsdehydrierte Aura und bisweilen magischen Stimmungen machen die recht standardisierten Beats und Songwritings wett. Das hier ist für Elektronik-Einsteiger: Spannend, vocal-lastig und konventionell genug, um nicht zu verstören – dabei bar jeglichem anbiedernden Klangkleid. Sowas hätten Röyksopp nur allzu gerne auch mal wieder abgeliefert... Künstler: We Love | Label: BPitch Control

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 33/2003 Ane Brun So You Did It Again siehe Text
KW 34/2003 The Libertines Don´t Look Back Into The Sun siehe Text
KW 36/2003 Skinny Norris Fuck siehe Text
KW 38/2003 Pink Grease Susie siehe Text
KW 39/2003 Jet Are You Gonna Be My Girl siehe Text
KW 40/2003 Lyrics Born Calling Out siehe Text
KW 41/2003 The Quantic Soul Orchestra Hold It Down siehe Text
KW 42/2003 Basement Jaxx Living Room siehe Text
KW 43/2003 Kamerakino Ferienwohnung siehe Text
KW 44/2003 Primal Scream Some Velvet Morning (feat. Kate Moss) siehe Text