Wampire - The Hearst
Wie klingt die Vertonung eines Leichenwagens? Wenn KoRn-Sänger Jonathan Davis gerade mal wieder aus diversen Gründen verhindert ist, könnte das Portlander Duo ‚Wampire’ der neue Experte für programmatische Musik des Bestattungswesens werden.

Mit ‚The Hearse’ (auf deutsch: der Leichenwagen) demonstrieren sie eine innovative Songstruktur: Zuerst täuscht das verlängerte Intro den Hörer, indem es unspektakulär vor sich hin ächzt. Ohne Warnung wird dann das Tempo durch den Einsatz des Schlagzeugs auf ein flotteres Level katapultiert. Der Gesang lässt sich von einem höhenlastigen Synthesizer begleiten und wenn die Singstimme mal Pause hat, fällt der rockige Bass auf. Aber was passiert dann? Genauso abrupt wie er angefangen hat endet der erste Teil des Songs in einem atmosphärischen Pulsieren. Für den zweiten Teil wird die Spannung langsam aufgebaut, ‚Wampire’ können also auch weiche Übergange. Die Fahrt in einem Leichenwagen scheint der einer Achterbahn zu gleichen, auf jeden Fall gilt es sich anzuschnallen: ‚Wampire’ kommen... und bleiben auch hoffentlich! (Johnny)

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 11/2006 Slow Suicide Stimulus Say Cheese siehe Text
KW 39/2003 Jet Are You Gonna Be My Girl siehe Text
KW 28/2011 Death Grips Spread Eagle Cross the Block siehe Text
KW 44/2007 Holy Fuck Royal Gregory siehe Text
KW 13/2014 Cyril Hahn Getting There siehe Text
KW 25/2009 Free Energy Dream City siehe Text
KW 39/2005 Jamie Lidell Multiply siehe Text
KW 13/2003 Bettie Serveert Smack siehe Text