
Math-Rock: Die gesamte jüngere Geschichte des Genres geht Hand in Hand mit der von Tera Melos aus Roseville, Kalifornien. Die letzte Welle, mit der auch Tera Melos samt Debütalbum erstmals an die Oberfläche gespült wurden, begann ungestüm, archaisch und war extrem kraftraubend. Einige Jahre später wirkt die Szene aufgeräumter, viele Bands sind weitergangen, etwa in experimentellere, noch statischere oder für ihre Verhältnisse sonnige Gefilde. Tera Melos lassen sich auf ihrem zweiten Album "Patagonian Rats" (VÖ 17.09.) in exakt jene treiben.
Doch keine Angst, trotz dieser Vorzeichen und des Titels hat "The Skin Surf" nichts mit dem diesjährigen überstrapazierten Surfrock-Trend am Hut, es bildet im Gegenteil durch seine tief verwurzelte Struktur ein erfreuliches Gegenstück hierzu. Tera Melos brechen Konventionen nicht mit dem Vorschlaghammer, sondern spielerisch im Vorbeigehen, jederzeit zum Umdrehen bereit. Ambitionierter kann Math-Rock im Jahre 2010 kaum klingen. (fl)
Künstler: Tera Melos | Label: Sargent House
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 44/2011 | Charli XCX | Nuclear Seasons | siehe Text |
| KW 43/2009 | Penguin Prison | Animal Animal (Jakwob Remix) | siehe Text |
| KW 39/2006 | Ultra Brain | Monkiki | siehe Text |
| KW 12/2004 | Brainless Wankers | Weapons Of Mass Distraction | siehe Text |
| KW 39/2007 | Silversun Pickups | Little Lover's So Polite | siehe Text |
| KW 24/2012 | Icona Pop | I Love It | siehe Text |
| KW 15/2006 | La Kinky Beat | Monster | siehe Text |
| KW 44/2004 | Maroons | Ambush | siehe Text |
| KW 05/2014 | Basenji | Dawn | siehe Text |
| KW 15/2007 | Brother Ali | Uncle Sam Goddamn | siehe Text |




