
„Ein Mysterium aus Los Angeles“ ist die zur Zeit vermutlich einzig vertretbare journalistische Umschreibung für Rhye. Bekannt ist nur, dass es sich wohl um zwei Personen handelt, die jeweils auch noch in anderen Bands spielen, es aber offenbar dennoch schaffen, ihre Identität geheim zu halten. Vielleicht ja ein Masterplan, denn wer so großartige Musik macht, braucht eigentlich auch keinen Namen.
„Open“ heißt die Single ihrer jüngst veröffentlichten Drei-Track-EP. Sie lässt einen für drei magische Minuten und 42 Sekunden lang alle Sorgen vergessen, befreit den Geist, löst jegliche Hemmungen. Genau davon erzählen die Lyrics: „I'm a fool for your belly, i´m a fool for your love“ - Der Moment, in dem die Zeit stoppt, in dem aus zwei Seelen ein Körper wird und nichts außer absoluter Reinheit und Ehrlichkeit existiert.
Songs, die zerbrechliche Schönheit so gut widerspiegeln, sind selten – „Open“ geht tiefer als der Rest. (olg)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 27/2006 | King Creosote | Bootprints | siehe Text |
| KW 29/2012 | Jesca Hoop | Born To | siehe Text |
| KW 48/2012 | Parquet Courts | Borrowed Time | siehe Text |
| KW 27/2011 | Domo Genesis | Boss' Life | siehe Text |
| KW 37/2014 | Les Sins | Bother | Company Records |
| KW 29/2006 | Mekon – | Boy Bitten | siehe Text |
| KW 21/2006 | Hot Chip | Boy From School | siehe Text |
| KW 25/2017 | Alfa Mist | Breathe | self |
| KW 23/2018 | Aisha Badru | Bridges | Nettwerk |
| KW 49/2013 | Broods | Bridges | siehe Text |




