
Ein Seufzen, mehr nicht. Nur zögerlich entwickelt sich in gleichmäßigen Schritten so etwas wie Struktur. Fast gleichgültig, aber eindringlich doziert der gerade mal 20-jährige Nicolas Jaar aus New York in "Space Is Only Noise If You Can See" über eben jene faszinierenden Zusammenhänge. Ohne wirklich zu einem Höhepunkt zu kommen, löst es sich am Ende genau so abstrakt auf, wie es sich zu Beginn angeschlichen hat. Dass "Space Is Only Noise If You Can See" das bei weitem zugänglichste Stück auf dem gleichnamigen Debütalbum (VÖ: 04.02.) ist, zeigt vor allem eines: Nicolas Jaar lebt nicht für dreiminütige Songs, er unterwirft die einzelnen Fragmente einer einheitlichen Klanglandschaft. Auch einzelne verspielte Ansätze werden hierdurch sofort abgewehrt, der Mikrokosmos ist unangreifbar. (fl)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 49/2004 | The Unicorns | Sea Ghost | siehe Text |
| KW 50/2004 | Sugarplum Fairy | (And Please) Stay Young | siehe Text |
| KW 51/2004 | Woog Riots | King Of Pop | siehe Text |
| KW 52/2004 | Karl Barx | The Feeling You Feel When You Realize It´s Real | siehe Text |
| KW 53/2005 | The Plant Life | The Last Song | siehe Text |
| KW 01/2005 | LCD Soundsystem | Daft Punk Is Playing At My House | siehe Text |
| KW 02/2005 | Coralie Clément | L'Enfer | siehe Text |
| KW 03/2005 | And You Will Know Us By The Trail Of Dead | And The Rest Will Follow | siehe Text |
| KW 04/2005 | Asian Dub Foundation | Fly Over | siehe Text |
| KW 05/2005 | Patrick Wolf | Tristan | siehe Text |




