
Ja, es ist wirklich schon 15 Jahre her, dass einer berühmtesten Glitches der Videospiel-Geschichte die Gamer wahlweise erfreute oder frustrierte. Ein Programmierfehler namens MissingNO hielt damals die Fans von Pokémon Rot und Blau in Atem. Für Nostalgiker ist es da umso schöner zu sehen, dass er einen festen Platz in der Popkultur gefunden hat, so auch bei unserer aktuellen Zukunftsmusik.
Ansonsten lesen sich die Eckdaten erst einmal wenig spektakulär. Ein Produzent aus London startet sein eigenes Projekt als Solokünstler und benutzt als Rahmen Grime und Dubsteb, also jene Innovationen, die die Stadt in den letzten Jahren ausmachten. Doch MssingNo traut sich mehr, geht noch einen Schritt weiter und sampelt, für dieses eher verschlossene Genre eigentlich untypisch, Mainstream-Größen wie Rihanna, Brandy und - wie in XE2 - R. Kelly. Heruntergepitcht auf die Beats klingt MssingNo dann gar nicht mehr so sehr nach UK, sondern setzt zum Sprung nach Nordamerika an. (fl)
XE2 entstammt der EP "MssingNo".
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RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 30/2007 | Animal Collective | Peacebone | siehe Text |
| KW 51/2013 | The Bedroom | The Big Up | siehe Text |
| KW 13/2010 | Malachai | Snowflake | siehe Text |
| KW 25/2005 | Daddy Yankee | No Me Dejes Solo | siehe Text |
| KW 46/2011 | Dillon | Tip Tapping | siehe Text |
| KW 10/2008 | No Kids | I Love The Weekend | siehe Text |
| KW 43/2009 | Hudson Mohawke | Joy Fantastic | siehe Text |
| KW 05/2006 | Merz | Verily | siehe Text |
| KW 26/2012 | Shiny Darkly | He's Suicidal | siehe Text |
| KW 38/2007 | Lightspeed Champion | Midnight Surprise | siehe Text |




