Cover: Motion Graphics

Auch nach über zehn Jahren im Biz ist es natürlich nicht zu spät, sich noch einmal neu zu erfinden. Joe Williams aus New York setzt da sogar schon beim Namen an. Als Motion Graphics setzt er sich deutlich vom relativ bekömmlichen Indietronica, das bisher seinen musikalischen Weg bestimmte, ab und versucht sich an abstrakteren und klareren Klängen.

Wenig könnte für diesen Ansatz so gut geeignet sein wie die Vertonung der virtuellen Welt. Spätestens seit Kraftwerk wissen wir, dass das Innenleben von Computern und Programmen auch in Töne und Klänge übersetzt unendlich viel zu bieten hat. Motion Graphics‘ Debütalbum taucht tief in diese Welt ein und lässt den virtuellen Raum gleichsam mit der Welt da draußen verschmelzen. 

Da ist es schon fast zwangsläufig, dass mit Minecraft einem der bahnbrechenden Games dieses Jahrzehnts ein ganzer Song gewidmet wurde. „Minecraft Mosaic“ macht ganz wie das Spiel anfangs den Eindruck, als wisse es nicht genau, welchen Weg es nehmen soll. Doch am Ende zeichnet sich ein wunderbar strukturiertes Gesamtbild ab. (fl)

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 07/2011 Joywave Golden State siehe Text
KW 20/2010 Tinashé & Kissy Sell Out Come On Over (This Could Be Love) siehe Text
KW 14/2007 Frances Lighthouse siehe Text
KW 40/2012 AlunaGeorge Your Drums, Your Love siehe Text
KW 51/2003 Miles Magic siehe Text
KW 17/2008 Nôze Danse Avec Moi siehe Text
KW 35/2010 We Love Hide Me siehe Text
KW 49/2009 Nice Nice See Waves siehe Text
KW 42/2006 Uzi & Ari Mountain/Molehill siehe Text
KW 20/2013 Archie Pelago Avocado Roller siehe Text