Cover: Motion Graphics

Auch nach über zehn Jahren im Biz ist es natürlich nicht zu spät, sich noch einmal neu zu erfinden. Joe Williams aus New York setzt da sogar schon beim Namen an. Als Motion Graphics setzt er sich deutlich vom relativ bekömmlichen Indietronica, das bisher seinen musikalischen Weg bestimmte, ab und versucht sich an abstrakteren und klareren Klängen.

Wenig könnte für diesen Ansatz so gut geeignet sein wie die Vertonung der virtuellen Welt. Spätestens seit Kraftwerk wissen wir, dass das Innenleben von Computern und Programmen auch in Töne und Klänge übersetzt unendlich viel zu bieten hat. Motion Graphics‘ Debütalbum taucht tief in diese Welt ein und lässt den virtuellen Raum gleichsam mit der Welt da draußen verschmelzen. 

Da ist es schon fast zwangsläufig, dass mit Minecraft einem der bahnbrechenden Games dieses Jahrzehnts ein ganzer Song gewidmet wurde. „Minecraft Mosaic“ macht ganz wie das Spiel anfangs den Eindruck, als wisse es nicht genau, welchen Weg es nehmen soll. Doch am Ende zeichnet sich ein wunderbar strukturiertes Gesamtbild ab. (fl)

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KW 37/2013 Rüfüs Desert Night siehe Text
KW 12/2005 Kaiser Chiefs Oh My God siehe Text
KW 52/2006 Milenasong Figs Tree siehe Text
KW 01/2010 The High Wire – Odds and Evens siehe Text
KW 32/2011 I Break Horses Winter Beats siehe Text
KW 47/2007 The Whip Sister Siam siehe Text
KW 44/2005 The Brimstone Solar Radiation Band If Man Is Still Alive siehe Text
KW 28/2006 Burial Distant Lights siehe Text
KW 31/2009 The Rural Alberta Advantage The Dethbridge In Lethbridge siehe Text