
Auch nach über zehn Jahren im Biz ist es natürlich nicht zu spät, sich noch einmal neu zu erfinden. Joe Williams aus New York setzt da sogar schon beim Namen an. Als Motion Graphics setzt er sich deutlich vom relativ bekömmlichen Indietronica, das bisher seinen musikalischen Weg bestimmte, ab und versucht sich an abstrakteren und klareren Klängen.
Wenig könnte für diesen Ansatz so gut geeignet sein wie die Vertonung der virtuellen Welt. Spätestens seit Kraftwerk wissen wir, dass das Innenleben von Computern und Programmen auch in Töne und Klänge übersetzt unendlich viel zu bieten hat. Motion Graphics‘ Debütalbum taucht tief in diese Welt ein und lässt den virtuellen Raum gleichsam mit der Welt da draußen verschmelzen.
Da ist es schon fast zwangsläufig, dass mit Minecraft einem der bahnbrechenden Games dieses Jahrzehnts ein ganzer Song gewidmet wurde. „Minecraft Mosaic“ macht ganz wie das Spiel anfangs den Eindruck, als wisse es nicht genau, welchen Weg es nehmen soll. Doch am Ende zeichnet sich ein wunderbar strukturiertes Gesamtbild ab. (fl)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 31/2012 | Pure Love | Handsome Devil's Club | siehe Text |
| KW 30/2012 | Le1f | Wut | siehe Text |
| KW 29/2012 | Jesca Hoop | Born To | siehe Text |
| KW 28/2012 | Boy Kid Cloud | From The Start | siehe Text |
| KW 27/2012 | Angel Haze | New York | siehe Text |
| KW 26/2012 | Shiny Darkly | He's Suicidal | siehe Text |
| KW 25/2012 | Joey Bada$$ | Survival Tactics | siehe Text |
| KW 24/2012 | Icona Pop | I Love It | siehe Text |
| KW 23/2012 | Fantastic Mr Fox | Yesterday's Fall | siehe Text |
| KW 22/2012 | MR MS | Hurricane | siehe Text |




