Cover: Motion Graphics

Auch nach über zehn Jahren im Biz ist es natürlich nicht zu spät, sich noch einmal neu zu erfinden. Joe Williams aus New York setzt da sogar schon beim Namen an. Als Motion Graphics setzt er sich deutlich vom relativ bekömmlichen Indietronica, das bisher seinen musikalischen Weg bestimmte, ab und versucht sich an abstrakteren und klareren Klängen.

Wenig könnte für diesen Ansatz so gut geeignet sein wie die Vertonung der virtuellen Welt. Spätestens seit Kraftwerk wissen wir, dass das Innenleben von Computern und Programmen auch in Töne und Klänge übersetzt unendlich viel zu bieten hat. Motion Graphics‘ Debütalbum taucht tief in diese Welt ein und lässt den virtuellen Raum gleichsam mit der Welt da draußen verschmelzen. 

Da ist es schon fast zwangsläufig, dass mit Minecraft einem der bahnbrechenden Games dieses Jahrzehnts ein ganzer Song gewidmet wurde. „Minecraft Mosaic“ macht ganz wie das Spiel anfangs den Eindruck, als wisse es nicht genau, welchen Weg es nehmen soll. Doch am Ende zeichnet sich ein wunderbar strukturiertes Gesamtbild ab. (fl)

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KW 27/2006 King Creosote Bootprints siehe Text
KW 46/2010 Wild Palms To The Lighthouse siehe Text
KW 12/2009 DM Stith Thanksgiving Moon siehe Text
KW 45/2009 Letting Up Despite Great Faults In Steps siehe Text
KW 10/2008 No Kids I Love The Weekend siehe Text
KW 25/2011 Active Child – Playing House siehe Text
KW 05/2006 Merz Verily siehe Text
KW 10/2014 Young & Sick Glass siehe Text
KW 22/2009 Serengeti & Polyphonic My Patriotism siehe Text