
Auch nach über zehn Jahren im Biz ist es natürlich nicht zu spät, sich noch einmal neu zu erfinden. Joe Williams aus New York setzt da sogar schon beim Namen an. Als Motion Graphics setzt er sich deutlich vom relativ bekömmlichen Indietronica, das bisher seinen musikalischen Weg bestimmte, ab und versucht sich an abstrakteren und klareren Klängen.
Wenig könnte für diesen Ansatz so gut geeignet sein wie die Vertonung der virtuellen Welt. Spätestens seit Kraftwerk wissen wir, dass das Innenleben von Computern und Programmen auch in Töne und Klänge übersetzt unendlich viel zu bieten hat. Motion Graphics‘ Debütalbum taucht tief in diese Welt ein und lässt den virtuellen Raum gleichsam mit der Welt da draußen verschmelzen.
Da ist es schon fast zwangsläufig, dass mit Minecraft einem der bahnbrechenden Games dieses Jahrzehnts ein ganzer Song gewidmet wurde. „Minecraft Mosaic“ macht ganz wie das Spiel anfangs den Eindruck, als wisse es nicht genau, welchen Weg es nehmen soll. Doch am Ende zeichnet sich ein wunderbar strukturiertes Gesamtbild ab. (fl)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 24/2009 | I Got You On Tape | Somersault | siehe Text |
| KW 09/2004 | Venue Kids | We Once Were | siehe Text |
| KW 07/2012 | Rhye | Open | siehe Text |
| KW 08/2003 | Quarashi | Tarfur | siehe Text |
| KW 51/2007 | Bishi – | Never Seen Your Face | siehe Text |
| KW 02/2010 | King Expressers | Passed Ascension Parish | siehe Text |
| KW 42/2005 | Mattafix | Passer By | siehe Text |
| KW 38/2012 | Oddience | Smile | siehe Text |
| KW 49/2006 | Get Cape. Wear Cape. Fly. | I Spy | siehe Text |
| KW 05/2014 | Basenji | Dawn | siehe Text |




