Cover: Motion Graphics

Auch nach über zehn Jahren im Biz ist es natürlich nicht zu spät, sich noch einmal neu zu erfinden. Joe Williams aus New York setzt da sogar schon beim Namen an. Als Motion Graphics setzt er sich deutlich vom relativ bekömmlichen Indietronica, das bisher seinen musikalischen Weg bestimmte, ab und versucht sich an abstrakteren und klareren Klängen.

Wenig könnte für diesen Ansatz so gut geeignet sein wie die Vertonung der virtuellen Welt. Spätestens seit Kraftwerk wissen wir, dass das Innenleben von Computern und Programmen auch in Töne und Klänge übersetzt unendlich viel zu bieten hat. Motion Graphics‘ Debütalbum taucht tief in diese Welt ein und lässt den virtuellen Raum gleichsam mit der Welt da draußen verschmelzen. 

Da ist es schon fast zwangsläufig, dass mit Minecraft einem der bahnbrechenden Games dieses Jahrzehnts ein ganzer Song gewidmet wurde. „Minecraft Mosaic“ macht ganz wie das Spiel anfangs den Eindruck, als wisse es nicht genau, welchen Weg es nehmen soll. Doch am Ende zeichnet sich ein wunderbar strukturiertes Gesamtbild ab. (fl)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

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KW 20/2005 Final Fantasy This Is The Dream Of Win And Regine siehe Text
KW 21/2005 Kevin Blechdom The Porcupine And The Jellyfish siehe Text
KW 22/2005 Figurines All Night siehe Text
KW 23/2005 Editors Munich siehe Text
KW 24/2005 Chikinki Like It Or Leave It siehe Text
KW 25/2005 Daddy Yankee No Me Dejes Solo siehe Text
KW 26/2005 Art Brut Good Weekend siehe Text
KW 27/2005 Jens Friebe Kennedy siehe Text
KW 28/2005 Styrofoam & Sarah Shannon I Found Love siehe Text