Cover: Motion Graphics

Auch nach über zehn Jahren im Biz ist es natürlich nicht zu spät, sich noch einmal neu zu erfinden. Joe Williams aus New York setzt da sogar schon beim Namen an. Als Motion Graphics setzt er sich deutlich vom relativ bekömmlichen Indietronica, das bisher seinen musikalischen Weg bestimmte, ab und versucht sich an abstrakteren und klareren Klängen.

Wenig könnte für diesen Ansatz so gut geeignet sein wie die Vertonung der virtuellen Welt. Spätestens seit Kraftwerk wissen wir, dass das Innenleben von Computern und Programmen auch in Töne und Klänge übersetzt unendlich viel zu bieten hat. Motion Graphics‘ Debütalbum taucht tief in diese Welt ein und lässt den virtuellen Raum gleichsam mit der Welt da draußen verschmelzen. 

Da ist es schon fast zwangsläufig, dass mit Minecraft einem der bahnbrechenden Games dieses Jahrzehnts ein ganzer Song gewidmet wurde. „Minecraft Mosaic“ macht ganz wie das Spiel anfangs den Eindruck, als wisse es nicht genau, welchen Weg es nehmen soll. Doch am Ende zeichnet sich ein wunderbar strukturiertes Gesamtbild ab. (fl)

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 51/2008 White Lies Death siehe Text
KW 42/2006 Uzi & Ari Mountain/Molehill siehe Text
KW 34/2011 Balam Acab Motion siehe Text
KW 29/2009 jj Things Will Never Be The Same Again siehe Text
KW 49/2007 Wild Beasts Assembly siehe Text
KW 40/2005 The Up Escalator Daddy's Home siehe Text
KW 16/2013 Haerts Wings siehe Text
KW 09/2011 Mona Teenager siehe Text
KW 27/2008 Black Kids I’m Not Gonna Teach Your Boyfriend How To Dance With You siehe Text
KW 18/2006 Anathallo Hanasakajijii (Four: A Great Wind, More Ash) siehe Text