
Auch nach über zehn Jahren im Biz ist es natürlich nicht zu spät, sich noch einmal neu zu erfinden. Joe Williams aus New York setzt da sogar schon beim Namen an. Als Motion Graphics setzt er sich deutlich vom relativ bekömmlichen Indietronica, das bisher seinen musikalischen Weg bestimmte, ab und versucht sich an abstrakteren und klareren Klängen.
Wenig könnte für diesen Ansatz so gut geeignet sein wie die Vertonung der virtuellen Welt. Spätestens seit Kraftwerk wissen wir, dass das Innenleben von Computern und Programmen auch in Töne und Klänge übersetzt unendlich viel zu bieten hat. Motion Graphics‘ Debütalbum taucht tief in diese Welt ein und lässt den virtuellen Raum gleichsam mit der Welt da draußen verschmelzen.
Da ist es schon fast zwangsläufig, dass mit Minecraft einem der bahnbrechenden Games dieses Jahrzehnts ein ganzer Song gewidmet wurde. „Minecraft Mosaic“ macht ganz wie das Spiel anfangs den Eindruck, als wisse es nicht genau, welchen Weg es nehmen soll. Doch am Ende zeichnet sich ein wunderbar strukturiertes Gesamtbild ab. (fl)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 21/2004 | The Local Boys | Tokyo | siehe Text |
| KW 14/2011 | Wu Lyf | LYF | siehe Text |
| KW 26/2006 | Pet | Whip My Blue Chip | siehe Text |
| KW 47/2012 | I.R.O.K | I Work | siehe Text |
| KW 51/2013 | The Bedroom | The Big Up | siehe Text |
| KW 11/2009 | Tim Exile | Family Galaxy | siehe Text |
| KW 52/2004 | Karl Barx | The Feeling You Feel When You Realize It´s Real | siehe Text |
| KW 42/2010 | White Sea | Mountaineer | siehe Text |
| KW 06/2007 | Polarkreis 18 | Somedays Sundays | siehe Text |
| KW 27/2013 | Bipolar Sunshine | Rivers | siehe Text |




