Moko - Summon The Strength
Wie hört sich Sex für die Ohren an? Wahrscheinlich so wie die soulige Stimme von Moko, der erst 21 jährigen Newcomerin aus Southeast London.Als frischgebackene Absolventin der renommierten Goldsmiths Universität für Bildende Künste umgarnt sie in ihrer Debütsingle „Summon The Strength“ mit ihren dunklen Vocals und flutet die Hörgänge mit einer entspannten Klangwelle, die fest in der Tradition des englischen Trip-Hop verwurzelt ist.

Das Intro lässt den Hörer dabei vorerst im Unklaren wohin die Reise gehen soll. Mit einer Mischung aus verzerrten, kurzen Stimm-Samples und düsterer, bewusst asynchroner Bassuntermalung maskiert die Musikerin geschickt welche Art von Sound sich später daraus entwickeln wird. Der weitere Pfad wird von ihrem vollen Gesang dominiert, der trotzdem unaufdringlich über der instrumentalen Szene zu schweben scheint. So gewinnt das Geflecht aus verschachtelten, elektronischen Beats, Bässen und Synthie-Einschüben bis bis zum Ende hin immer mehr an Fahrt. Eine auditiv stimulierende Sogwirkung. „Stärke“ ist dabei das passende Attribut für Moko: Keine aufgesetzte Show, sondern gradlinig und jederzeit selbstbewusst. (Carsten Simmler)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 11/2009 Tim Exile Family Galaxy siehe Text
KW 50/2006 Owusu & Hannibal Blue Jay siehe Text
KW 42/2010 White Sea Mountaineer siehe Text
KW 27/2013 Bipolar Sunshine Rivers siehe Text
KW 39/2008 Abe Vigoda Cranes siehe Text
KW 50/2013 Ben Khan Savage siehe Text
KW 26/2006 Pet Whip My Blue Chip siehe Text
KW 22/2011 Thundercat – For Love I Come siehe Text
KW 24/2005 Chikinki Like It Or Leave It siehe Text
KW 20/2010 Tinashé & Kissy Sell Out Come On Over (This Could Be Love) siehe Text