Moko - Summon The Strength
Wie hört sich Sex für die Ohren an? Wahrscheinlich so wie die soulige Stimme von Moko, der erst 21 jährigen Newcomerin aus Southeast London.Als frischgebackene Absolventin der renommierten Goldsmiths Universität für Bildende Künste umgarnt sie in ihrer Debütsingle „Summon The Strength“ mit ihren dunklen Vocals und flutet die Hörgänge mit einer entspannten Klangwelle, die fest in der Tradition des englischen Trip-Hop verwurzelt ist.

Das Intro lässt den Hörer dabei vorerst im Unklaren wohin die Reise gehen soll. Mit einer Mischung aus verzerrten, kurzen Stimm-Samples und düsterer, bewusst asynchroner Bassuntermalung maskiert die Musikerin geschickt welche Art von Sound sich später daraus entwickeln wird. Der weitere Pfad wird von ihrem vollen Gesang dominiert, der trotzdem unaufdringlich über der instrumentalen Szene zu schweben scheint. So gewinnt das Geflecht aus verschachtelten, elektronischen Beats, Bässen und Synthie-Einschüben bis bis zum Ende hin immer mehr an Fahrt. Eine auditiv stimulierende Sogwirkung. „Stärke“ ist dabei das passende Attribut für Moko: Keine aufgesetzte Show, sondern gradlinig und jederzeit selbstbewusst. (Carsten Simmler)

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
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KW 07/2011 Joywave Golden State siehe Text
KW 02/2008 MGMT Kids siehe Text
KW 44/2012 The Child of Lov Heal siehe Text
KW 35/2010 We Love Hide Me siehe Text
KW 30/2007 Animal Collective Peacebone siehe Text
KW 24/2013 John Wizards Lusaka By Night siehe Text
KW 39/2004 The Soundtrack Of Our Lives Bigtime siehe Text
KW 15/2011 Young Legionnaire – Numbers siehe Text
KW 10/2008 No Kids I Love The Weekend siehe Text