Cover: Marlon Williams

In Neuseeland wird demnächst darüber abgestimmt, ob das Land eine neue Flagge bekommen soll. In einem langwierigen Verfahren wurden zunächst Vorschläge durch eine Jury ausgewählt und dem Volk zur Wahl gestellt. Der Siegerentwurf muss nun noch gegen die aktuelle Flagge antreten, allzu gute Chancen werden ihm in den Umfragen allerdings nicht eingeräumt.

Ginge es nach der Musik auf Marlon Williams’ selbstbetitelten Debüt-Album, hätte man zusätzlich auch noch über die Stars and Stripes der USA abstimmen lassen können. Denn der Neuseeländer taucht so tief in Americana, Alt- Country und Bluegrass ein, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Dabei beherrscht er den vermeintlich einfachen heiteren Folk-Song genauso gut wie die zerrissenen und voller Selbstzweifel geprägten Momente, die das Album klar dominieren. In dieser Kategorie ganz vorne mit dabei ist „Strange Things“, dessen Fluss immer wieder gebrochen wird, wenn sich Schwermütigkeit breitmacht und die Szenerie überlagert. Hier kommt er Legenden wie Townes van Zandt, Jason Molina und Bonnie ‘Prince‘ Billy ganz nahe. (fl)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
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KW 44/2004 CDOASS Speak To Me siehe Text
KW 45/2004 Björk Who Is It? siehe Text
KW 46/2004 Mothers Little Helpers Strange Medicine siehe Text
KW 47/2004 Kasabian Reason is Treason siehe Text
KW 48/2004 Munk Kick Out The Chairs siehe Text
KW 49/2004 The Unicorns Sea Ghost siehe Text
KW 50/2004 Sugarplum Fairy (And Please) Stay Young siehe Text
KW 51/2004 Woog Riots King Of Pop siehe Text