Lukestar - White Shade
Das typische Skandinavische in der Rockmusik zu finden, ist nicht wirklich ein schwieriges Unterfangen. Meist sind es Bands wie Mew oder Kashmir, denen zwischen selbstvergessenen Melodien und hochfliegenden Stimmen eine gewisse melpomenische Traurigkeit innewohnt. Irgendwo zwischen den drängenden Saiten und schimmernden Sounds. Eine unterkühlte Entrücktheit, die mit Worten kaum zu beschreiben ist. Auch Lukestar aus Oslo üben sich diesem Klangideal gegenüber in ehrfürchtiger Ergebenheit. Die Gitarren in Schichtung gereiht, die viralen Falsettos mit dem Wirbelwind tanzend und die Drums schwungvoll in Rage gebracht – so gewinnt ihr Rock eine eigenbrötlerische Variante, die aber versierte und immerwährend melodiöse Lichtpunkte setzt. Die verwaschene Produktion, die an die Rundungen mancher Blonde Redhead-Platten denken lässt und die störrische, fast gebrochene Gitarrenarbeit ergänzen sich stimmig und läuten den Herbst passend ein. Jetzt müssen sich nur noch die Bäume von ihren blöden Blättern trennen. (mw)

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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Die neue Zärtlichkeit STRG+ALT+ENTF
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Edgar Homeros Please Be Careful

ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 24/2004 Powersolo Baby, You Ain't Looking Right siehe Text
KW 13/2005 The Futureheads Hounds Of Love siehe Text
KW 25/2010 Baths Lovely Bloodflow siehe Text
KW 13/2013 Savages She Will siehe Text
KW 08/2012 Shlohmo Wen Uuu siehe Text
KW 20/2008 Fleet Foxes English House siehe Text
KW 52/2003 Von Spar Schockwellen Auf´s Parkett (Remix) siehe Text
KW 41/2012 Y Luv Driftin siehe Text
KW 52/2008 Empire Of The Sun Walking On A Dream siehe Text
KW 36/2011 Lana Del Rey Video Games siehe Text