Lowell - Shake Him Off
Wenn unsere Zukunftsmusik bei einem großen sozialen Musiknetzwerk mit Bands wie “A-ha“, „Coldplay“ oder “Björk“ getaggt ist, bin ich natürlicherweise erstmal skeptisch. Die großen Namen unter dem Song von Lowell sind aber schnell erklärt: Musiker von A-Ha und Coldplay unterstützen die Kanadierin bei ihren Songs, mit Bass und Gitarre und Keyboard und so... Wie Björk dahingekommen ist, weiß ich allerdings auch nicht. Vielleicht weil Björk auch eine singende Frau ist, oder weil Künstler mit nordischer Heimat ähnlich klingen, das könnten diese Tagger jedenfalls fälschlicherweise denken. Dazu passt aber immerhin ganz gut, dass Lowell von einem Schweden produziert wird.

Dass das ein guter Schwede ist, hört man. A-Ha und Coldplay hört man nicht. Shake Him Off ist experimentell, schwankt zwischen rotzig und harmonisch, erinnert mich mit dem halb gerappten, halb gesungenen Text eher an M.I.A. als an Björk. Neben den sauberen Synthies gibt’s sehr coole dreckige Percussion, aufgezeichnet von einer auf Töpfen und Pfannen trommelnden Lowell in ihrem Schlafzimmer in Toronto. Meine Tags: canadian, singer/songwriter, experimental, nice. (Tina Trelle)

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ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
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KW 41/2006 To My Boy I Am X-Ray siehe Text
KW 41/2005 Arctic Monkeys I Bet You Look Good On The Dancefloor siehe Text
KW 13/2016 Unloved I Could Tell You But I’d Have To Kill Unloved Records
KW 36/2004 The Faint I Disappear siehe Text
KW 06/2012 Ryan Power I Don't Want To Die siehe Text
KW 07/2003 Super Preachers I Feel Happy siehe Text
KW 40/2009 Drums I Felt Stupid siehe Text
KW 28/2005 Styrofoam & Sarah Shannon I Found Love siehe Text