Lowell - Shake Him Off
Wenn unsere Zukunftsmusik bei einem großen sozialen Musiknetzwerk mit Bands wie “A-ha“, „Coldplay“ oder “Björk“ getaggt ist, bin ich natürlicherweise erstmal skeptisch. Die großen Namen unter dem Song von Lowell sind aber schnell erklärt: Musiker von A-Ha und Coldplay unterstützen die Kanadierin bei ihren Songs, mit Bass und Gitarre und Keyboard und so... Wie Björk dahingekommen ist, weiß ich allerdings auch nicht. Vielleicht weil Björk auch eine singende Frau ist, oder weil Künstler mit nordischer Heimat ähnlich klingen, das könnten diese Tagger jedenfalls fälschlicherweise denken. Dazu passt aber immerhin ganz gut, dass Lowell von einem Schweden produziert wird.

Dass das ein guter Schwede ist, hört man. A-Ha und Coldplay hört man nicht. Shake Him Off ist experimentell, schwankt zwischen rotzig und harmonisch, erinnert mich mit dem halb gerappten, halb gesungenen Text eher an M.I.A. als an Björk. Neben den sauberen Synthies gibt’s sehr coole dreckige Percussion, aufgezeichnet von einer auf Töpfen und Pfannen trommelnden Lowell in ihrem Schlafzimmer in Toronto. Meine Tags: canadian, singer/songwriter, experimental, nice. (Tina Trelle)

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ARCHIV

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KW 15/2008 The Chap Fun & Interesting siehe Text
KW 16/2008 The Dodos Red And Purple siehe Text
KW 17/2008 Nôze Danse Avec Moi siehe Text
KW 18/2008 White Williams New Violence siehe Text
KW 19/2008 The Shortwave Set No Social siehe Text
KW 20/2008 Fleet Foxes English House siehe Text
KW 21/2008 Crystal Castles Air War siehe Text
KW 22/2008 Air France Collapsing At Your Doorstop siehe Text