Kyü - Pixiphony
Es ist ein Motto, was der Hippie-Zeit entstiegen sein könnte: Zurück zur Natur, zurück zur Ursprünglichkeit. Reduktion heißt die Formel, die hier alles fest im Griff hat. So fest, dass es beinahe schmerzt. Wenn Freya Berkhout ihre Stimme die Klippen herunterstürzt, leiert, leidet oder den Geister-Blues auf die Stimmbänder spannt, dann ist das der Gradmesser, ob diese Musik funktioniert. Wer sich damit arrangieren kann (die- oder derjenige mag vermutlich auch Joanna Newsom, Fever Ray, Coco Rosie, Wildbirds & Peacedrums, Björk oder Mary Margaret O’Hara), dann entfaltet sich ein Werk voll spröder Schönheit. Heidnische Rhythmen, die skelettiert umso wirksamer ihr störrisches Spiel entfachen, treffen auf schamanischen Ausdruckstanz und wundersame Sounds aus den moorigen Niederungen der Wildnis. Es sind Skizzen eines Zaubers, die verhangen in der Luft stehen. Ein experimentelles Kammerspiel, ein sonderbar spirituelles Kraut, was eine eigenartige Stimmung hervorruft: immer auf dem Grad zwischen Bedrohung und Friedfertigkeit. Dieses australische Duo zelebriert Freak-Folk der Sonderklasse. Das Album ist leider nur via iTunes erhältlich Künstler: Kyu | Label: Popfrenzy

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 52/2011 Poliça Lay Your Cards Out siehe Text
KW 01/2012 Ceremony Hysteria siehe Text
KW 02/2012 Grimes – Genesis siehe Text
KW 03/2012 Azealia Banks Needsumluv siehe Text
KW 04/2012 Johan Talabot So Will Be Now siehe Text
KW 05/2012 Zebra Katz Ima Read siehe Text
KW 06/2012 Ryan Power I Don't Want To Die siehe Text
KW 07/2012 Rhye Open siehe Text
KW 08/2012 Shlohmo Wen Uuu siehe Text
KW 09/2012 Exitmusic Passage siehe Text