Kyü - Pixiphony
Es ist ein Motto, was der Hippie-Zeit entstiegen sein könnte: Zurück zur Natur, zurück zur Ursprünglichkeit. Reduktion heißt die Formel, die hier alles fest im Griff hat. So fest, dass es beinahe schmerzt. Wenn Freya Berkhout ihre Stimme die Klippen herunterstürzt, leiert, leidet oder den Geister-Blues auf die Stimmbänder spannt, dann ist das der Gradmesser, ob diese Musik funktioniert. Wer sich damit arrangieren kann (die- oder derjenige mag vermutlich auch Joanna Newsom, Fever Ray, Coco Rosie, Wildbirds & Peacedrums, Björk oder Mary Margaret O’Hara), dann entfaltet sich ein Werk voll spröder Schönheit. Heidnische Rhythmen, die skelettiert umso wirksamer ihr störrisches Spiel entfachen, treffen auf schamanischen Ausdruckstanz und wundersame Sounds aus den moorigen Niederungen der Wildnis. Es sind Skizzen eines Zaubers, die verhangen in der Luft stehen. Ein experimentelles Kammerspiel, ein sonderbar spirituelles Kraut, was eine eigenartige Stimmung hervorruft: immer auf dem Grad zwischen Bedrohung und Friedfertigkeit. Dieses australische Duo zelebriert Freak-Folk der Sonderklasse. Das Album ist leider nur via iTunes erhältlich Künstler: Kyu | Label: Popfrenzy

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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ARCHIV

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KW 40/2011 Wise Blood Penthouse Suites siehe Text
KW 33/2004 Trashmonkeys Innocent siehe Text
KW 19/2006 Justine Electra Fancy Robots siehe Text
KW 44/2008 Little Boots Meddle siehe Text
KW 06/2006 Lampshade New Legs siehe Text
KW 20/2012 Ryat Howl siehe Text
KW 09/2004 Venue Kids We Once Were siehe Text
KW 51/2006 Spektrum Don´t Be Shy siehe Text
KW 20/2008 Fleet Foxes English House siehe Text
KW 34/2005 Princess Superstar 10.000 Hits siehe Text