Kyü - Pixiphony
Es ist ein Motto, was der Hippie-Zeit entstiegen sein könnte: Zurück zur Natur, zurück zur Ursprünglichkeit. Reduktion heißt die Formel, die hier alles fest im Griff hat. So fest, dass es beinahe schmerzt. Wenn Freya Berkhout ihre Stimme die Klippen herunterstürzt, leiert, leidet oder den Geister-Blues auf die Stimmbänder spannt, dann ist das der Gradmesser, ob diese Musik funktioniert. Wer sich damit arrangieren kann (die- oder derjenige mag vermutlich auch Joanna Newsom, Fever Ray, Coco Rosie, Wildbirds & Peacedrums, Björk oder Mary Margaret O’Hara), dann entfaltet sich ein Werk voll spröder Schönheit. Heidnische Rhythmen, die skelettiert umso wirksamer ihr störrisches Spiel entfachen, treffen auf schamanischen Ausdruckstanz und wundersame Sounds aus den moorigen Niederungen der Wildnis. Es sind Skizzen eines Zaubers, die verhangen in der Luft stehen. Ein experimentelles Kammerspiel, ein sonderbar spirituelles Kraut, was eine eigenartige Stimmung hervorruft: immer auf dem Grad zwischen Bedrohung und Friedfertigkeit. Dieses australische Duo zelebriert Freak-Folk der Sonderklasse. Das Album ist leider nur via iTunes erhältlich Künstler: Kyu | Label: Popfrenzy

RÜCKSCHAU

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ARCHIV

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KW 43/2012 Mac DeMarco Ode To Viceroy siehe Text
KW 08/2007 Bodi Bill Traffic Jam siehe Text
KW 25/2005 Daddy Yankee No Me Dejes Solo siehe Text
KW 17/2010 Wolf Gang Back To Back (Active Child Remix) siehe Text
KW 38/2010 Dale Earnhardt Jr. Jr. Vocal Chords siehe Text
KW 16/2003 Boomkat Now Understand This siehe Text
KW 23/2013 Petite Noir Noirse siehe Text
KW 36/2006 Fat Jon & Styrofoam Acid Rain Robot Repair siehe Text
KW 05/2006 Merz Verily siehe Text
KW 46/2009 Sleigh Bells Crown On The Ground siehe Text