Kyü - Pixiphony
Es ist ein Motto, was der Hippie-Zeit entstiegen sein könnte: Zurück zur Natur, zurück zur Ursprünglichkeit. Reduktion heißt die Formel, die hier alles fest im Griff hat. So fest, dass es beinahe schmerzt. Wenn Freya Berkhout ihre Stimme die Klippen herunterstürzt, leiert, leidet oder den Geister-Blues auf die Stimmbänder spannt, dann ist das der Gradmesser, ob diese Musik funktioniert. Wer sich damit arrangieren kann (die- oder derjenige mag vermutlich auch Joanna Newsom, Fever Ray, Coco Rosie, Wildbirds & Peacedrums, Björk oder Mary Margaret O’Hara), dann entfaltet sich ein Werk voll spröder Schönheit. Heidnische Rhythmen, die skelettiert umso wirksamer ihr störrisches Spiel entfachen, treffen auf schamanischen Ausdruckstanz und wundersame Sounds aus den moorigen Niederungen der Wildnis. Es sind Skizzen eines Zaubers, die verhangen in der Luft stehen. Ein experimentelles Kammerspiel, ein sonderbar spirituelles Kraut, was eine eigenartige Stimmung hervorruft: immer auf dem Grad zwischen Bedrohung und Friedfertigkeit. Dieses australische Duo zelebriert Freak-Folk der Sonderklasse. Das Album ist leider nur via iTunes erhältlich Künstler: Kyu | Label: Popfrenzy

RÜCKSCHAU

KW 15/2024
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MAIKA Little Lizard
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Edgar Homeros Please Be Careful

ARCHIV

WOCHE Künstler/Band NAME DES ALBUMS/SONGS MUSIKLABEL
KW 42/2016 D.D Dumbo King Franco Picasso 4AD
KW 44/2016 The Lemon Twigs I Wanna Prove To You 4AD
KW 15/2014 FTSE Nite Life Lucky Number
KW 37/2019 Jay Som Anak Ko Lucky Number
KW 45/2012 Lowell Shake Him Off siehe Text
KW 09/2009 Kwes Hearts In Home siehe Text
KW 21/2004 The Local Boys Tokyo siehe Text
KW 40/2010 Jamie Woon Night Air (Ramadanman Refix) siehe Text
KW 04/2007 Tomboy Flamingo siehe Text
KW 25/2013 Ms. Henrik Mark siehe Text