
„KOPPS“ - Nein, das ist nicht der ausgefallene Name einer Polizeikapelle. Ganz im Gegenteil, statt in Posaunen zu pusten, klebt die New Yorker Band lieber synthige Elektro-Beats zusammen. Die Basteleien kommen gut an: KOPPS – haben 2014 nicht nur den Hit „Tongues“ der Band „Joywave“ gefeatured, sondern wurden von ihnen direkt mit auf Tour durch die Vereinigten Staaten genommen. Ein erster Kontakt mit großen Bühnen für Patricia Patrón, Kyle O, Andrew „Drew“ York und Travis J. Manson.
Der Sound von KOPPS klingt im Fall der Single „Dumb“ ein bisschen wie eine Kombination aus The Bloody Beetroots („Warp 1.9“) und, naja, geschlagenen 157 Mal nach dem Wort „dumb“. Das und die rhythmischen Beats sorgen dafür, dass der Song sehr eingängig und leicht im Kopf zu behalten ist: Ohrwurm-Qualität. Damit haben KOPPS sich mal wieder ganz neu erfunden. Denn sie experimentieren gern. Keine ihrer bisherigen Singles klingt wie die vorherige. Mal spielt ein Hauch 80er-Synthie Pop hinein, woanders dann dunkle, grungy Elektro-Klänge mit Dubstep-Elementen
Eine Frage bleibt: Warum ausgerechnet dieser Name? Vielleicht geht es ja gar nicht um Polizisten, sondern um die Kürzel von Patricia und Kyle… Man weiß es nicht. (Moritz Zajonz)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 28/2010 | Homework | Fissa Tune | siehe Text |
| KW 17/2005 | Hard-Fi | Hard To Beat | siehe Text |
| KW 28/2011 | Death Grips | Spread Eagle Cross the Block | siehe Text |
| KW 08/2011 | Tyler The Creator | Yonkers | siehe Text |
| KW 33/2008 | Rex The Dog | I See You, Can You See Me? | siehe Text |
| KW 49/2005 | Abuela Coca | Derrocha | siehe Text |
| KW 08/2012 | Shlohmo | Wen Uuu | siehe Text |
| KW 13/2009 | Micachu | Vulture | siehe Text |
| KW 36/2010 | Tera Melos | The Skin Surf | siehe Text |
| KW 25/2005 | Daddy Yankee | No Me Dejes Solo | siehe Text |




