The Joy Formidable - Austere
Es wurde schon als „Möwenschreie“ bezeichnet, das gesungene Wiedererkennungsmerkmal, das The Joy Formidable in ihrem Song „Austere“ immer wieder auftauchen lassen. Vielleicht wurden sie tatsächlich durch die agilen Flugkünstler inspiriert; am Strand des nördlichen Wales gibt es bestimmt auch Möwen. Da kommen Ritzy und Rhydian jedenfalls her. Zwei Schulfreunde, die ihre gemeinsame Leidenschaft für Musik immer umsetzen wollten. Nachdem sie beide nach London gezogen sind, haben sie auch noch einen passenden Schlagzeuger, Matt, gefunden. Eine klassische Besetzung: Gitarre, Bass, Schlagzeug – Irgendwie so standard. Keine Synthies, kein Banjo, kein Cajon. Kein Versuch, eine neue Art von Musik durch das Verschmelzen verschiedener Genres zu schaffen? Nein, einfach nur der süße Indierock aus Großbritannien. So wie sich das gehört. Referenzen sind hier Arcade Fire oder die Yeah Yeah Yeahs. Wobei die Basslines und der Gesang auch irgendwie an den Sound des aktuellen Operator Please Albums erinnern. Geklaut haben The Joy Formidable aber ganz sicher nicht. Das merkt man auch, wenn der Song nach gut der Hälfte auf einmal unheimlich laut wird, es steigert sich immer mehr und bleibt schließlich auf einem Akkord mit verschiedenen Schrammel- und Schlagzeugvarianten hängen. Sehr episch; trotzdem wird die Euphorie, die in der Musik steckt nicht untergebuttert. Ein Gute-Laune-Song für das Mixtape im Auto. Mehr davon, bitte. (Tina Trelle) Band: The Joy Formidable | Myspace: The Joy Formidable | Label: Canvasback | Video: Austere

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KW 12/2010 Mux Mool Death 9000 (Radioversion ft. Prof & P.O.S.) siehe Text
KW 47/2013 Lo-Fang Look Away siehe Text
KW 04/2008 Clark Dirty Pixie siehe Text
KW 16/2004 The Bones Do You Wanna siehe Text
KW 31/2006 The Presets Are You The One? siehe Text
KW 01/2006 Jenny Wilson Let My Shoes Lead Me Forward siehe Text