iloveakim - Heb nicht ab

Noch ist Iloveakim ein Geheimtipp in der deutschsprachigen Rapszene. Das könnte sich bald ändern, denn der Österreicher überwindet mit seiner Musik die üblichen Genregrenzen. Neben trappigen Cloudrap-Tracks experimentiert er mit groovigen Drum-Beats und Synthie-Sounds. Auf seiner neuen Single „Heb nicht ab“ hat er den 80er-Discotune für sich entdeckt.

Der Sohn eines Ghanaers und einer Deutschen ist in einer Kleinstadt in Niederösterreich aufgewachsen. Mit 15 Jahren schmiss er die Schule, um sich ganz der Musik zu widmen. Sein Debütalbum Freak aus diesem Jahr hat er zuhause in seinem kleinen Tonstudio aufgenommen. Wie sein Vorbild Tyler The Creator experimentierte er mit schrillen Synthiesounds und minimalistischen Beats.  

Mit Heb nicht ab hat Iloveakim erstmals einen echten Ohrwurm produziert. Auf funkigen 80er-Beats rappt er über eine Freundin, die ihn mit Anrufen terrorisiert. Seine Hook brennt sich sofort ins Gedächtnis: Heb nicht ab/Heb nicht ab ich geh nicht ran/ Frag mich nicht/Weil das geht dich gar nichts an. Im Musikvideo liefern Iloveakim und sein Rap-Kollektiv auch direkt die passenden Dancemoves – immer stilecht mit altem Nokia am Ohr.

Eins steht fest: Iloveakim ist gerade einer der innovativsten deutschsprachigen Rapper. Der österreichische Newcomer überrascht immer wieder mit seinen neuen Sounds. Er selbst sagt, er will sich - wie sein größtes Vorbild Tyler the Creator - regelmäßig weiterentwickeln und neue Stile ausprobieren. Wir sind gespannt, was als Nächstes von ihm kommt.

 

Niko Wiedemann, eldoradio*

 

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