The High Wire - – Odds and Evens
Im Londoner Underground wird wieder geträumt und sinnlich-verspielte Klänge lösen den geneigten Kopfhörer-Enthusiasten vom rauen Alltag: The High Wire. Das Haupstadt-Trio um Sänger/Gitarrist Tim Crompton schafft den Spagat zwischen tanzbarem Dreampop und sphärischem Shoegaze, der stellenweise an Früh-Neunziger Klangträumer wie „My Bloody Valentine“ oder „Slowdrive“ erinnert, aber keineswegs bloß die Vergangenheit zitiert. Sanfte Synth-Flächen vermischen sich hier mit treibenden, mal fuzzigen Gitarren-Melodien und psychedelischem, wie beruhigendem, sogar teils weiblichem Gesang, der auf eigene verführerische Weise fesselt. „Augen schließen! Träumen! Gut fühlen!“ scheint das Motto des Zwei-Mann-plus-Frau-Gespanns zu sein und so haben sie mit „Odds and Evens“ gerade genau die richtige Single veröffentlicht, die mit ihrer sanften und positiven Stimmung noch so manchen iPod erobern wird. Kein Wunder also, dass die Band schon bei der letzten Coldplay-Tour im Winter 2008 als Opener fungieren durfte. The High Wire servieren so einen süßen Appetithappen der Hunger auf mehr macht. Hauptgang gibt’s dann Ende Februar mit dem Longplayer “The Sleep Tape” und hoffentlich eine Nachspeise in Form von einigen Club-Gigs in Deutschland. (sh) Künstler: High Wire | Label: Grandpa Stan

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KW 22/2004 Maritime Some One Has To Die siehe Text
KW 28/2003 The Tyde Crystal Canyons siehe Text
KW 05/2007 TTC Paris, Paris siehe Text
KW 46/2010 Wild Palms To The Lighthouse siehe Text
KW 38/2008 Buraka Som Sistema Kalemba siehe Text
KW 45/2009 Letting Up Despite Great Faults In Steps siehe Text
KW 36/2007 Aesop Rock Coffee siehe Text
KW 25/2011 Active Child – Playing House siehe Text
KW 31/2005 Dvorák feat. Onejiru Neue Welt (Orginal Version, Single Edit, Recomposed by M. Arfmann) siehe Text