
Um es mit den Worten von Robbie Parks zu sagen: "Anything goes". Mit seinen Mitbewohnern und Bandkollegen Michael O’Neill und James Warner startet er vom wohnungsinternen Proberaum aus seinen Feldzug gegen die Kategorisierung der Musik. Deswegen bezeichnen sie selbst wohl ihre Kunst auch als "organic dance", was wesentlich mystischer klingt, als es eigentlich ist. Aber wie sonst vermag man sich heutzutage vor Aussagen wie "Ja, das ist noch so eine dieser Indie-/Elektrobands", die Unverwechselbarkeit per se ausschließen, zu schützen?
Etwas, was dem Londoner Trio ganz sicher einen Evolutionsvorteil gegenüber Artgenössischem verschafft, ist vor allem ihr Gespür für hartnäckige Melodien. Wenn diese in "Leper" von der Stromgitarre entführt werden und dabei so wunderbar hippe Reminiszenzen an Mike Oldfield enthalten, kommt man nicht umhin, im Takt kopfnickend zuzustimmen: Ja, ja, ja! Anything goes! (Natalie Klinger)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 52/2006 | Milenasong | Figs Tree | siehe Text |
| KW 21/2013 | Tree | No Faces | siehe Text |
| KW 33/2008 | Rex The Dog | I See You, Can You See Me? | siehe Text |
| KW 16/2011 | Woodkid | Iron | siehe Text |
| KW 28/2006 | Burial | Distant Lights | siehe Text |
| KW 49/2012 | Flume | On Top | siehe Text |
| KW 13/2009 | Micachu | Vulture | siehe Text |
| KW 44/2010 | Games | – Strawberry Skies | siehe Text |
| KW 08/2007 | Bodi Bill | Traffic Jam | siehe Text |
| KW 29/2013 | Muso | Blinder Passagier | siehe Text |




