
Um es mit den Worten von Robbie Parks zu sagen: "Anything goes". Mit seinen Mitbewohnern und Bandkollegen Michael O’Neill und James Warner startet er vom wohnungsinternen Proberaum aus seinen Feldzug gegen die Kategorisierung der Musik. Deswegen bezeichnen sie selbst wohl ihre Kunst auch als "organic dance", was wesentlich mystischer klingt, als es eigentlich ist. Aber wie sonst vermag man sich heutzutage vor Aussagen wie "Ja, das ist noch so eine dieser Indie-/Elektrobands", die Unverwechselbarkeit per se ausschließen, zu schützen?
Etwas, was dem Londoner Trio ganz sicher einen Evolutionsvorteil gegenüber Artgenössischem verschafft, ist vor allem ihr Gespür für hartnäckige Melodien. Wenn diese in "Leper" von der Stromgitarre entführt werden und dabei so wunderbar hippe Reminiszenzen an Mike Oldfield enthalten, kommt man nicht umhin, im Takt kopfnickend zuzustimmen: Ja, ja, ja! Anything goes! (Natalie Klinger)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 39/2007 | Silversun Pickups | Little Lover's So Polite | siehe Text |
| KW 08/2014 | East India Youth | Dripping Down | siehe Text |
| KW 40/2003 | Lyrics Born | Calling Out | siehe Text |
| KW 34/2005 | Princess Superstar | 10.000 Hits | siehe Text |
| KW 03/2012 | Azealia Banks | Needsumluv | siehe Text |
| KW 15/2007 | Brother Ali | Uncle Sam Goddamn | siehe Text |
| KW 36/2013 | The 1975 | Sex | siehe Text |
| KW 51/2009 | Emika | Drop The Other | siehe Text |
| KW 14/2003 | Caesars | Jerk It Out | siehe Text |
| KW 10/2005 | Lansing-Dreiden | Metal On A Gun | siehe Text |




