
FKA twigs schreibt bereits seit zehn Jahren ihre eigenen Songs, von denen im Dezember 2012 vier auf ihrer ersten EP zu hören waren: unterkühlter R‘n‘B mit Dubstep-Elementen, polternde, zischende sowie vorbeirauschende Synthies und klackernde Beats. Ihr Gesangsstil erinnerte ebenso an M.I.A. wie an Beyoncé, Twigs beherrschte den selbstbewussten Pop ebenso wie zart-emotionalen R‘n‘B. Doch über alles legte sich etwas Sphärisches, etwas Unbekanntes.
Man stelle sich einen Raum vor, zu dem nur Seelen und Geister Zugang haben – schwerelos, an keinen Körper gefesselt, nur Fantasie und Bewusstsein. Das ist der Ort, an dem die Musik von FKA twigs entstehen könnte – körperlos, düster und doch belebt. Zwischen Synthies, Beats und Vocals gibt es immer wieder Freiräume, Elemente scheinen unbedacht aneinander gestückelt und ergeben zusammen doch eine Melodie. Synthies wie hüpfende Tennisbälle und in sphärischen Hallen platzende Seifenblasen, klackende Beats, überdehnte, in Zeitlupe abgespielte Vocals – wie Geräusche und Stimmen aus einem fernen Universum. Gebrechlich zart, verzerrt, aber doch intensiv. (René Tauschke, mit freundlicher Unterstützung von auftouren.de)
RÜCKSCHAU
ARCHIV
| WOCHE | Künstler/Band | NAME DES ALBUMS/SONGS | MUSIKLABEL |
|---|---|---|---|
| KW 17/2003 | The Sun | Back In The Summer Of 72 | siehe Text |
| KW 38/2009 | Jahdan Blakkamoore | - She Said | siehe Text |
| KW 51/2006 | Spektrum | Don´t Be Shy | siehe Text |
| KW 13/2004 | Tiger Tunes | Kirsten Is A F***machine | siehe Text |
| KW 24/2008 | Lykke Li | Little Bit | siehe Text |
| KW 24/2013 | John Wizards | Lusaka By Night | siehe Text |
| KW 49/2005 | Abuela Coca | Derrocha | siehe Text |
| KW 51/2003 | Miles | Magic | siehe Text |
| KW 16/2010 | Maps & Atlases | Solid Ground | siehe Text |
| KW 27/2006 | King Creosote | Bootprints | siehe Text |




